Der legendäre Musiker Prince ist tot!

Musiker stirbt mit 57 Jahren - Gerüchte um Überdosis

Audiofiles

  1. Das Leben von Prince. Audio: Thomas Zesiger
  2. Prince ist tot - erste Informationen. Audio: Thomas Zesiger
  3. Boris Macek zum Livekünstler Prince. Audio: Thomas Zesiger
  4. Reaktionen zum Tod von Prince. Audio: Thomas Zesiger

Der legendäre Musiker Prince ist tot. Der Musiker ist gestern Morgen auf seinem Anwesen im US-Bundesstaat Minnesota nicht ansprechbar gefunden worden und kurz darauf gestorben. Er wurde 57 Jahre alt.

Prince wurde am 7. Juni 1958 als Prince Rogers Nelson geboren. Seit 1978 war er im Musikgeschäft tätig. Sein Einfluss auf die Musikszene war gross, vor allem weil er unterschiedliche Musikgenres miteinander kombinierte. So enthielten seine Hits Einflüsse von R&B, Funk, Soul, Pop, Rock und Jazz. Er konnte nicht nur singen, sondern beherrschte auch mehrere Instrumente wie Gitarre, E-Bass, Klavier und Schlagzeug. Bei vielen Aufnahmen spielte er alle Instrumente selbst.

Zu den grössten Hits von Prince gehörten "Purple Rain", "Cream" und "The Most Beautiful Girl".Er verkaufte weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger und erhielt diverse Auszeichnungen, darunter mehrere Grammy Awards. 2004 wurde er in die "Rock’n‘Roll Hall of Fame" aufgenommen.

Wegen Überdosis im Spital?

Über die genauen Umstände gibt es bisher keine genaueren Informationen. Laut der Promi-Webseite "TMZ" ist Prince jedoch vergangene Woche nach einem Konzert in einem Spital wegen einer Überdosis behandelt worden. Die Ärzte gaben ihm demnach einen sogenannten "Save-Shot" und wollten ihn danach für 24 Stunden unter Beobachtung halten. Da Prince jedoch offenbar kein Privatzimmer bekam, verliess er das Spital nach rund Stunden wieder, so die Berichte. Zuerst hatte es geheissen, Prince sei wegen einer Grippe ins Spital gebracht worden. 

Der Luzerner Sänger Seven, selber grosser Fan von Prince, reagierte auf Facebook bestürzt:

Prince Prince im Jahr 1986.

Weltweit gab es Reaktionen von vielen Menschen, geschockt zeigte sich dabei auch Jennifer Lopez.

Und sogar US-Präsident Obama meldete sich zu Wort.

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