Fussball-EM: Schweiz spielt 1:1 gegen Rumänien

Trotz mehr Spielanteil und klarer Überlegenheit gewinnt die Nati nicht

Public Viewing beim Hotel Schweizerhof: Schweiz vs. Rumänien Public Viewing beim Hotel Schweizerhof: Schweiz vs. Rumänien Public Viewing beim Hotel Schweizerhof: Schweiz vs. Rumänien Radio Pilatus Moderator Marco Zibung freut sich über den Ausgleich der Schweizer Sportchef Sämi Deubelbeiss im Einsatz im Sendebus von Radio Pilatus beim Public Viewing beim Hotel Schweizerhof

Die Schweiz spielt gegen Rumänien im zweiten Gruppenspiel 1:1 unentschieden. „Nur“ 1:1 muss man aufgrund der ungenützten Chancen sagen.

Ballbesitz, Anzahl Chancen, Spielanteil - die Schweiz war Rumänien in allen Belangen überlegen. Aber man konnte diese Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Haris Seferovic vergab zwei hochkarätige Chancen. Er hätte die Schweiz in Führung bringen müssen. Und so kam es, wie es im Fussball meistens kommt: wer die Chancen nicht macht, der wird bestraft. Stephan Lichtsteiner zerrte im Strafraum einen Rumänen um, und es gab Penalty, welchen Stancu zum 1:0 verwertete. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Seferovic & Shaqiri überzeugen zu wenig

Im Team der Schweizer muss man klar sagen, dass Haris Seferovic bislang zu wenig überzeugt. Er hat viele Chance und vergibt diese teilweise kläglich. Auch Shaqiri hatte wenig Einfluss aufs Spiel. Er steigerte sich zwar im Vergleich zum Albanienspiel, aber man darf vom „Zauberzwerg“ mehr erwarten.

Auch gegen Rumänien brachte Breel Embolo nach seiner Einwechslung deutlich mehr Zug ins Spiel der Schweizer. Es bleibt abzuwarten ob Nati-Coach Petkovic gegen Frankreich von Anfang auf die Künste des Baslers setzt oder nicht. Auf der Bank der Schweizer dürften auch ein Fabian Frei und ein Michi Lang auf einen Einsatz von Anfang an brennen. Sie könnten dem Schweizer Spiel den nötigen Impuls geben.

Auch wenn noch lange nicht alles rund läuft bei den Schweizern, die Chancen für die Achtelfinals stehen gut. Holt man auch im Spiel gegen Frankreich einen Punkt, dann ist man defintiv qualifiziert. Aber auch mit den bisherigen vier Punkten ist eine Qualifikation möglich. Zur Erinnerung: es kommen jeweils die beiden Gruppenersten weiter und zusätzlich die vier besten Gruppendritten. Man darf also weiter vom Achtelfinale träumen.

Audiofiles

  1. Die Reaktionen der Spieler. Audio: Radio Pilatus
  2. Das sagen die Schweizer Fans zum Match. Audio: Liliane Küng

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