Neues Verfahren gegen Sepp Blatter

Verdacht der Bestechung und Korruption

Die Ethikkommission der FIFA hat ein neues Verfahren gegen Ex-Präsident Sepp Blatter eröffnet. Die Kommission untersucht, ob sich Blatter im Zusammenhang mit Lohnzahlungen und Boni Verfehlungen geleistet hatte. Es geht um den Verdacht der Bestechung und Korruption. Im Zuge der Zahlungen von Millionen-Gehältern, Boni und Provisionen werde aber auch gegen den ehemaligen FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke und den früheren FIFA-Finanzchef Markus Kattner ermittelt, teilt die Fifa mit. 

Das Trio soll sich laut einer internen Untersuchung der FIFA in den vergangenen fünf Jahren um über 79 Millionen Franken bereichert haben. Das hatte die FIFA bereits Anfang Juni mitgeteilt. Laut der FIFA haben die Zahlungen und die Vertragsabschlüsse gegen Schweizer Recht verstossen. Blatter wies die Vorwürfe wegen Bereicherung vor drei Monaten zurück und bezeichnete die Zahlungen als "sauber und fair".

Die Ethikkommission untersucht nun gleich fünf Verstösse gegen das Ethik-Reglement des Weltverbands: Allgemeine Verhaltensregeln (Artikel 13), Loyalität (15), Interessenkonflikte (19), Annahme und Gewährung von Geschenken und sonstigen Vorteilen (20) sowie Bestechung und Korruption (21). 

Mehr zum jüngsten Verfahren gegen Blatter lesen Sie auf NZZ online.

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