Grosskontrollen in der Zentralschweiz

Fast 850 Fahrzeuge und über 1500 Personen wurden kontrolliert

Ein Polizist im Einsatz

Auf den Zentralschweizer Strassen und auf der Bahnstrecke ins Tessin haben die Polizeicorps der Zentralschweiz diese Woche Grosskontrollen durchgeführt. Es war die dritte koordinierte Grosskontrolle in diesem Jahr. Kontrolliert wurde vor allem entlang der Nord-Süd-Hauptachsen.

Am Mittwoch- und Donnerstagabend, 19. und 20. Oktober 2016, führten die Kantonspolizeien Uri, Schwyz, Zug, Luzern, Nidwalden, Zürich, Graubünden und Tessin unterstützt von Mitarbeitenden des Grenzwachtkorps und der SBB Transportpolizei entlang der Nord/Süd-Haupttransitachsen eine koordinierte Grosskontrolle (Aktion CONTRALPI) durch. Bei der mehrstündigen Aktion wurden Kontrollen auf der Axenstrasse sowie im Bahnverkehr zwischen Arth-Goldau und Bellinzona durchgeführt. Weitere Kontrollstellen wurden parallel in den Kantonen Tessin, Graubünden, Luzern, Zug und Zürich betrieben. Das Schwergewicht der kriminal- und verkehrspolizeilichen Kontrolle lag bei der Bekämpfung von Einbruchskriminalität, Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Menschenschmuggel.

Fast 850 Fahrzeuge und über 1500 Personen wurden kontrolliert

Die Grosskontrolle verlief ohne besondere Zwischenfälle. Es wurden insgesamt 1’536 Personen und 846 Fahrzeuge kontrolliert. Fünf Personen mussten vorläufig festgenommen werden. Eine davon war aufgrund eines Einbruchdiebstahls zur Festnahme ausgeschrieben und konnte der zuständigen Amtsstelle zugeführt werden. Weiter konnten diverse Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie mehrere Anzeigen gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht werden. 18 kontrollierte Personen waren im Fahndungssystem RIPOL zur Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben. Zudem wurden mehrere Anzeigen gegen das Ausländergesetz und das Strafgesetz verzeichnet. Aufgrund von Fahrunfähigkeit musste bei zwei Personen vorläufig der Führerausweis entzogen werden.

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