CKW stoppt das Windpark-Projekt in Triengen

Aus unternehmerischen Gründen wird auf die Realisierung verzichtet

Das Windkraftwerk im Entlebuch: Die CKW betreibt eines von drei Windrädern am Standort Lutersarni.

Die CKW hat das Windpark-Projekt bei Triengen gestoppt. Man habe aus unternehmerischen Gründen auf die Realisierung verzichtet, teilte die Centralschweizerische Kraftwerke AG mit.

Geplant waren im luzernisch-aargauischen Grenzgebiet vier Windkraftanlagen mit einer Jahresproduktion von 12,5 Millionen Kilowattstunden. Der Windpark hätte damit Strom für rund 2’800 Haushalte produzieren sollen. Die Kosten für die Anlage mit vier Windrädern waren auf rund 18 Millionen veranschlagt.

Gegen das Projekt formierte sich Widerstand. So wurde verlangt, dass zwischen der Anlage und dem bewohnten Gebiet mindestens 700 Meter Abstand liegen müssen. Auch hätte sich das Projekt wegen vermutlich fehlenden Beiträgen aus der Kostendeckenden Einspeisevergütung KEV nicht mehr gerechnet, hiess es auf Anfrage bei der CKW.

Nach technischen und rechtlichen Abklärungen und Gesprächen mit Anwohnern stoppte die CKW das Projekt.

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