Höchster Zuger muss illegale Bauten abbrechen

SVP-Politiker Moritz Schmid muss Gebühren von 5'500 Franken bezahlen

Das Regierungsgebäude in Zug

Der Präsident des Zuger Kantonsparlaments, Moritz Schmid, muss unbewilligt erstellte Bauten bei seinem Ferienhaus in Goldau abbrechen. Zudem hat er Gebühren in der Höhe von 5'500 Franken zu bezahlen. Dies berichtete die "NZZ am Sonntag".

Der 67-jährige SVP-Politiker hat laut dem Zeitungsbericht seit 1987 ein Ferienhaus in Goldau. Auf dem Grundstück baute Schmid vor Jahren eine Stützmauer, eine Scheune und einen Garteinsitzplatz. Eine Bewilligung dafür holte er nie ein. Die Gemeinde Arth beschloss nun, dass Schmid einen Teil der Scheune, den Gartensitzplatz und die Stützmauer bis im kommenden Juni abbrechen muss. Und die Gemeinde zeigte den SVP-Politiker bei der Staatsanwaltschaft Innerschwyz an. Schmid wollte sich gegenüber der "NZZ am Sonntag" nicht äussern. Seine zweijährige Amtszeit als ranghöchster Zuger Politiker läuft ende Dezember aus.

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