Bundesrat will Boni beschränken

In bundesnahen Betrieben soll es eine Einschränkung für Boni geben

Symbolbild

Der Bundesrat will in bundesnahen Betrieben die Boni einschränken. Unter anderem sollen der variable Lohnanteil und die Nebenleistungen für Geschäftsleitungsmitglieder beschränkt werden.

Zu den betroffenen bundesnahen Betrieben gehören die Post, die SBB, Skyguide, die RUAG, SIFEM und Identitas, wie der Bundesrat mitteilte. In diesen Unternehmen soll die Generalversammlung künftig im Voraus die Löhne des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung festlegen können. Der variable Lohnanteil, also die Boni, dürfen höchstens 50 Prozent des fixen Lohns betragen. Die Nebenleistungen an die Geschäftsleitungsmitglieder dürfen 10 Prozent nicht übersteigen. Als Nebenleistungen gelten insbesondere Spesen- und Repräsentationspauschalen, Versicherungsbeiträge oder Geschäftsautos.

Die Statuten der betroffenen Unternehmen sollen spätestens anlässlich der ordentlichen Generalversammlungen 2018 geändert werden.

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