Hügü Schränzer Lozärn 1974

Die Geschichte der verlorenen Unterhose

Die Guuggemusig Hügü Schränzer Lozärn an der Fasnacht 2016.

Die Hügü Schränzer oder Hügü’s, wie man der Luzerner Guuggenmusig auch sagt, wurden im Jahre 1974 im Luzerner St. Karli Quartier aus den Jugendorganisationen Blauring und Jungwacht gegründet. Der Name entstand, weil Rosie* auf der Bannalp, nach einer durchzechten Nacht, ihre Unterhose verloren hatte.

Seit der Gründung proben die Hügü Schränzer jeweils ab Ende Oktober im St. Karli. Als echte Lozärner Guuggemusig sind die selbstgebastelten Grinde zu jedem Sujet ein Muss. Gegen Mitte November begibt sich Samstag für Samstag eine kreative Bastelgruppe in den ehemaligen Kohlenkeller der Kirche und formt die bis zu 55 Grinden. Jede Maske ist eine Einzelanfertigung und wird danach vom jeweiligen Mitglied fertig gestellt. Das ist ein auffallendes Merkmal der Hügü’s. Abgesehen von den aufwändig und liebevoll gestalteten Sujets können die Mitglieder der doch relativ grossen Musig auch ganz schön gut schauspielern. Das beweisen sie immer wieder mit witzigen und zeitgemässen Shows, welche sie mal im Wärchlaubegässli, mal im St. Karli ihren Fans vorführen.

Wo waren Rosies* Unterhosen?

Der Name Hügü Schränzer bedeutet nicht Hühner oder Güggali-Schränzer, wie gewisse Medien auch schon berichtet haben. Eigentlich heissen die Hügü's ganz einfach Hüft-Gürtel-Schränzer. Geboren wurde der Name am Silvester 1974 auf der Bannalp, nachdem man die erste Fasnacht unter dem Namen Los Pseudos absolviert hatte. Nach einer durchzechten Nacht suchte Rosie* ihre Unterhosen und fragte laut in die Runde, ob jemand ihren Hügü gesehen habe. Der Name Hügü Schränzer war geboren. Warum Rosie* aber überhaupt ihre Unterhosen oder eben ihren Hügü suchte, ja das wäre wieder eine andere Geschichte.

Textvorlage: Webseite Hügü Schränzer Lozärn

*Name der Redaktion bekannt

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