Video: Oh-oh, dieser Nidwaldner Dialekt

Dieses Video geht gerade viral

Fast 500 Mal wurde das Video von Schwiizchiste schon geteilt. In diesem schlendert Reto, 25, lässig durch die Gassen, zieht sein T-Shit hoch, zeigt sein Sixpack... und die jungen Frauen drehen fast durch. Bis er im breitesten Nidwaldner Dialekt sagt: "He Froiä, hendär nu chle Feyr fir mey huär Stumpä?". Die Reaktion der Frauen könnt ihr euch im Video ansehen.

Im richtigen Leben heisst "Reto" Matthias Tschuppert und kommt aus Ennetbürgen. Die Idee des Videos stammte von seinem Kollegen Robin Pickis. Dieser wollte damit Nidwalden und seinen Dialekt bekannter machen. Matthias war sofort dabei, da er ein stolzer Nidwaldner ist und fand, man müsse über sich selber lachen können. Die beiden Frauen im Video stammen ebenfalls aus Nidwalden, respektive aus Basel.

Schon länger wohnt der Beau wegen seinem Architektur-Studium aber in Zürich und bedauert, seinen Dialekt etwas verloren zu haben. "Leider!", sagte er im Radio Pilatus Interview. "Leider wurde mein Dialekt etwas verwaschen. Je nach Umfeld verstehen sie dich sonst einfach nicht." Mitgenommen nach Zürich hat er dafür sein Lieblingswort aus den Bergen: "huere". Dies sage er oft und gerne, um etwas zu vergrössern. Allgemein mag das Teilzeit-Model Dialekte: "Es ist einfach eine Vielfältigkeit, die in der Schweiz herrscht". Und ergänzt lachend: "Aber klar, man ist auch sehr parteiisch". 

Matthias Tschuppert hört ihr am Mittwochmorgen in der Radio Pilatus Morgenshow bei Liliane Küng. Auch bei unseren Kollegen von Tele 1 war der Nidwaldner Dialekt Thema. Hier geht es zum Video dazu.

Welches ist denn der schönste Dialekt im Pilatusland? Sagt es uns mit einer Sprachnachricht über Whatsapp: 079 150 44 66.

Audiofiles

  1. Matthias Tschuppert aus Ennetbürgen verjagt die Damen mit seinem Dialekt. Audio: Carla Keller / Liliane Küng
  2. Evi aus Obwalden und der Huere Siech. Audio: Liliane Küng

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