Paulusschränzer Lozärn 1962

Namensgeber war Gründungsmitglied Paul

Die Guuggenmusig Paulusschränzer Lozärn an der Fasnacht 2016.

Die Guuggenmusig Paulusschränzer wurden offiziell 1962 gegründet. Wie uns der aktuelle Präsident Michael Gehrer erzählte, waren einige fasnachtsverrückte spätere Paulusschränzer jedoch bereits seit 1958 zusammen an der Luzerner Fasnacht. Heute sind noch rund 15 Mitglieder bei den Paulusschränzern, ein Gründungsmitglied ist immer noch aktiv dabei. 

Hier die selbstgeschriebene Geschichte der Paulusschränzer Lozärn

Im Jahre 1962 wurde ich, die Guuggenmusig Paulusschränzer, gegründet. Meinen Namen bekam ich vom Gründungsmitglied Paul Wigger. Sein Name Paul wurde zu meinem Taufnamen „Paulusschränzer“ gemacht. Als Buebezögli (5 Mann) schränzte ich 1963 das erste Mal durch die Gassen und Strassen von Luzern. In den kommenden 5 Jahren erweiterte sich der Mitgliederstamm und so auch die Instrumentierung. Wir spielten auf alten, verbeulten Instrumenten, die der Musig gehörten. 1970 wurde ich als Kollektivmitglied in die Vereinigte aufgenommen (früher hiess das noch Vereinigte Guuggenmusigen Luzern).

Damit ich gesund bleibe, wachse und gedeihe, legen wir grossen Wert auf Kameradschaft und Gemütlichkeit. Dies pflegen wir nicht nur an der Fasnacht, sondern das ganze Jahr hindurch, und da ich eine Familienmusig bin, habe ich auch die Kleinen gerne mit dabei. Ob wir grillieren, einen Ausflug unternehmen, den Nikolaus suchen, die verschiedenen Fondues geniessen oder den Schnee bewundern, etwas ist immer los bei mir. Die Fasnacht spielt jedoch die grösste Rolle in meinem Leben. Damit diese auch richtig schränzt, wird im November ein intensives Probeweekend durchgeführt.

Damit ich an der Fasnacht nicht friere, bekomme ich jedes Jahr ein neues Kostüm und einen neuen Grind. Da dies alles sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, fangen meine Mitglieder schon nach den Sommerferien an zu proben, basteln und nähen. All das ist auch mit relativ hohen Kosten verbunden. Doch ich darf mich glücklich schätzen, dass ich einen grossen Gönnerkreis habe. Dass diese Unterstützung nicht selbstverständlich ist, ist mir voll und ganz klar. Deshalb bedanken sich meine Mitglieder jedes Jahr auf ihre Weise bei den Gönnern mit einem Apéro.

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