Auch an der Fasnacht: Sicherheit geht vor

Stadt Luzern will Massenpanik vorbeugen

Mit verschiedenen Massnahmen wollen Stadt Luzern und Fasnachtsorganisationen einer Massenpanik vorbeugen. Mit verschiedenen Massnahmen wollen Stadt Luzern und Fasnachtsorganisationen einer Massenpanik vorbeugen. Mit verschiedenen Massnahmen wollen Stadt Luzern und Fasnachtsorganisationen einer Massenpanik vorbeugen.

Die Luzerner Fasnacht soll in diesem Jahr sicherer werden. Stadt Luzern, Polizei, Feuerwehr und Fasnachtsorganisationen haben heute die neuen Sicherheitsmassnahmen vorgestellt.

Mit verschiedenen Massnahmen will die Stadt Luzern Sichereitsproblemen während der Fasnacht vorbeugen. Um die Fluchtwege rund um das Rathaus und Unter der Egg besser freizuhalten, kann die Polizei deshalb den Rathaussteg einseitig vom Luzerner Theater Richtung Rathaus zwischenzeitlich sperren. Die ensprechenden Installationen wurden heute der Öffentlichkeit präsentiert.

Mehr Platz unter der Egg

Rund um das Rathaus werden die Fluchtwege neu mit beleuchteten Schildern signalisiert und verschiedene Hindernisse aus dem Weg geräumt. Rund um den Brückenkopf des Rathausstegs gibt es neu keine Abfallsammelsäcke und Toiletten mehr. Der Marroni-Stand bleibt zudem während der Fasnacht zu. Man habe mit den Standbetreibern eine Lösung gefunden, so die Stadt Luzern. Für die Dauer der Fasnacht würden diese ihre Marroni auf dem Bahnhofplatz verkaufen. Auch die Aussenbar direkt unter der Rathaustreppe vor der Rathausbrauerei wird dieses Jahr etwas verschoben, damit es für die Besucher Unter der Egg mehr Platz hat.

Zudem werden die Fluchtwege neu mit beleuchteten Schildern signalisiert und verschiedene Hindernisse aus dem Weg geräumt. Ausserdem wird es erstmals einen Sanitätsposten geben. Dieser wird an der Rössligasse im Gebäude der Hochschule Luzern stationiert. Bis zu drei Sanitäter werden in der Altstadt patrouillieren. 

Eng werden die Platzverhältnisse meistens immer an den gleichen Orten, wie die Erfahrung zeigt: Unter der Egg, auf dem Kornmarkt vor dem alten Rathaus, auf dem Weinmarkt, dem Mühleplatz und den Gassen dazwischen. Ein Sicherheitsbericht aus dem vergangenen Jahr zeigte offensichtliche Mängel auf (Radio Pilatus berichtete). Crowd Managment heisst das Projekt, mit welchem die Stadt Luzern Grossanlässe auf deren Sicherheit hin untersucht. An der Fasnacht wurde im Speziellen in der Altstadt und Unter der Egg die Situation analysiert.  

Fasnachtsorganisationen stehen hinter den Massnahmen

Beim Luzerner Fasnachtskomitee LFK, den Vereinigten Guuggenmusigen, den Kulturfasnächtlern und anderen Fasnachtsgruppierungen kommen die Massnahmen gut an. "Sicher an die Fasnacht und zurück nach Hause – schliesslich geht es um die Sicherheit von uns allen", sagt beispielsweise LFK-Präsident Patrick Hauser. Gerade weil man die Fasnacht schlecht regulieren könne, müssten alle mitdenken und mithelfen, kritische Situationen zu entschärfen.

Zäune, Absperrgitter oder Zulassungsbeschränkungen für auswärtige Besucher etwa seien nie ernsthaft in Frage gekommen. Schliesslich soll die Fasnacht in der Luzerner Altstadt und im Speziellen unter der Egg so bleiben, wie sie ist: offen für alle, kreativ und farbig.

Audiofiles

  1. Auch an der Fasnacht: Sicherheit geht vor. Audio: David von Moos

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