Fall Ibach: Hohe Strafe für den Täter

Auch die Komplizen müssen ins Gefängnis

Das Rathaus in Schwyz, das auch das Strafgericht beherbergt

Der Mann, welcher 2014 in Ibach im Kanton Schwyz in ein Haus eingebrochen und dabei zwei Bewohner schwer verletzt hatte, muss für 13 Jahre ins Gefängnis. Das hat das Schwyzer Strafgericht entschieden. 

Der 39-jährige Serbe ist der versuchten vorsätzlichen Tötung und des Raubüberfalls schuldig gesprochen worden. Dafür muss er nun eine unbedingte Freiheitsstrafe von 13 Jahren absitzen. Ausserdem muss der Verurteilte Schadenersatz von 30'000 Franken und eine Genugtuung von 120'000 Franken bezahlen sowie die Verfahrenskosten von 200'000 Franken übernehmen.

Aufsehenerregender Fall

Beim Einbruch hatte der Verurteilte auf die beiden Bewohner geschossen, unter anderem auch auf den Kopf (Radio Pilatus berichtete). Nach Ansicht des Strafgerichts des Kantons Schwyz nahm er dadurch den Tod der beiden Opfer in Kauf. Ziel des Einbruchs sei gewesen, Geld und Marihuana zu stehlen. Die beiden Komplizen des Mannes (Radio Pilatus berichtete) wurden zu Gefängnissstrafen von vier respektive dreieinhalb Jahren verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann an das Schwyzer Kantonsgericht weitergezogen werden.

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