Es war eine gelungene Fasnacht

Fasnächtler, Polizei und Strasseninspektorat sind zufrieden

Fötzeliräge 2017. 16'000 Personen waren laut Angaben der Luzerner Polizei dabei dieses Jahr. Fritschiumzug 2017 So leer war der Kornmarkt schon lange nicht mehr Auch hier auf der Rathaustreppe und unter der Egg ist heute wieder Ruhe eingekehrt Schon am morgen früh waren die Putzequipen unterwegs Die letzten Fasnächtler morgens um 6 Uhr am Aschermittwoch auf dem Heimweg

Die Luzerner Fasnacht 2017 ist schon wieder Geschichte. Für alle Beteiligten war es aber eine äusserst gelungene Fasnacht. Der Rettungsdienst hatte jedoch infolge des schönen Wetters und der damit grossen Zahl an Fasnächtlern deutlich mehr zu tun als in den Vorjahren.

Petrus schien bis auf gestern ein wahrer Fasnächtler zu sein. Das Wetter spielte an der diesjährigen Fasnacht bestens mit. Sowohl am Schmutzigen Donnerstag, am rüüdigen Samstag sowie am Güdismontag konnten die Fasnächtler wunderbares Frühlingswetter geniessen. Kein Wunder, war die Stimmung über die Fasnachtstage rüüdig. Laut Schätzungen der Luzerner Polizei haben rund 157'000 Personen an der Fasnacht teilgenommen, das sind 27'000 mehr als noch im Vorjahr. 

Luzerner Polizei zufrieden

Nicht nur die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler ziehen eine positive Bilanz der Luzerner Fasnacht 2017, sondern auch die Luzerner Polizei. Die Fasnachtstage sind gemäss der Luzerner Polizei grundsätzlich friedlich verlaufen. Klar habe es viele Betrunkene und kleinere Schlägereien gegeben, jedoch habe man mit der starken Präsenz von uniformierten und zivilen Polizisten grössere Konflikte verhindern können. Wie an Grossveranstaltungen üblich wurden jedoch diverse Taschendiebstähle gemeldet. Zudem wurden fünf Kinder an der Fasnacht als vermisst gemeldet, diese konnten aber dank der hohen Polizeipräsenz schnell wieder aufgefunden werden. Auch das neue Sicherheitskonzept beim Rathaussteg habe sich bewährt. 

Strasseninspektorat der Stadt Luzern

Ebenfalls an der Luzerner Fasnacht 2017 bewährt hat sich laut Stadt Luzern das neue Entsorgungskonzept. In diesem Jahr verzichtete man auf die gelben "Dräksäke" und organisierte die Entsorgung mit eigenen Abfallsäcken. Insgesamt kamen 90 - 100 Tonnen Abfall zusammen. Grundsätzlich sei man zufrieden, jedoch habe man auch Verbesserungsvorschläge. Besonders an den Umzugs-Nachmittagen habe man in Folge der vielen Fasnächtler Mühe gehabt, überhaupt in die Gassen zu kommen und die Säcke zu entleeren.

Überdurchschnittlich viele Einsätze beim Rettungsdienst

Der Rettungsdienst des Luzerner Kantonsspitals verzeichnete an der Luzerner Fasnacht 70 Einsätze. Wie das Kantonsspital Luzern auf Anfrage von RadioPilatus mitteilte, sind 33 davon auf übermässigen Alkoholkonsum und 37 auf Unfälle oder als Folge von Auseinandersetzungen zurückzuführen. Es kam zu keinen ausserordentlichen Vorkommnissen. Im Vergleich zu den Vorjahren war der Rettungsdienst jedoch deutlich häufiger zum Einsatz gekommen. Grund dafür sei das schöne Wetter und die damit grosse Anzahl Besucher. 

Audiofiles

  1. Bilanz zur Fasnacht 2017. Audio: Fabian Kreienbühl

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