Zug testet selbstfahrende Shuttlebusse

Der Pilotversuch beginnt im Sommer

Gemeinschaftsprojekt: In der Stadt Zug haben die SBB zusammen mit den Zugerland Verkehrsbetrieben und anderen Partnern einen selbstfahrenden Bus vorgestellt Gemeinschaftsprojekt: In der Stadt Zug haben die SBB zusammen mit den Zugerland Verkehrsbetrieben und anderen Partnern einen selbstfahrenden Bus vorgestellt Gemeinschaftsprojekt: In der Stadt Zug haben die SBB zusammen mit den Zugerland Verkehrsbetrieben und anderen Partnern einen selbstfahrenden Bus vorgestellt Gemeinschaftsprojekt: In der Stadt Zug haben die SBB zusammen mit den Zugerland Verkehrsbetrieben und anderen Partnern einen selbstfahrenden Bus vorgestellt Gemeinschaftsprojekt: In der Stadt Zug haben die SBB zusammen mit den Zugerland Verkehrsbetrieben und anderen Partnern einen selbstfahrenden Bus vorgestellt

In der Stadt Zug wird der öffentliche Verkehr der Zukunft getestet. Zwei selbstfahrende Busse sollen zwischen dem Bahnhof Zug und dem Technologiecluster Zug verkehren. Der Pilotversuch wird eng begleitet.

In Zug werden ab dem Sommer im Rahmen eines Pilotversuchs erstmals selbstfahrende Shuttles in ein bestehendes Verkehrs- und Mobilitätssystem integriert. Hinter dem Gemeinschaftsprojekt stehen die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), Mobility Carsharing, Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB), Stadt Zug und der Technologiecluster Zug. Sie haben am Dienstag auf dem Platz vor dem Bahnhof Zug den Prototyp des Fahrzeugs vorgestellt.

Vollautomatisch unterwegs
Die elektrisch betriebenen Busse mit der Bezeichnung "Olli" werden in Berlin von der Firma Local Motors hergestellt. Aktuell wird dort der Prototyp getestet. Das vollautomatische Fahrzeug ist rund vier Meter lang, zwei Meter breit und zweieinhalb Meter hoch und bietet Platz für acht bis zehn Personen. Das Modell ist unter anderem mit Radar und verschiedensten Sensoren ausgestattet.

Auf die Technik alleine will man sich in Zug allerdings nicht verlassen. Aus Sicherheitsgründen wird während dem Testbetrieb immer auch eine Begleitperson mit an Bord sein, wie die SBB gegenüber Radio Pilatus bestätigt.

Schrittweiser Ausbau des Angebots
In einer ersten Phase sollen die beiden selbstfahrenden Shuttles mit definierten Zwischenhalten zwischen dem Bahnhof Zug und dem Technologiecluster Zug eingesetzt werden. In der zweiten Phase, voraussichtlich ab 2018, sollen die Kunden innerhalb eines begrenzten Gebiets beliebig zu- und aussteigen können.

Die Partner wollen laut Medienmitteilung der SBB die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von selbstfahrenden Fahrzeugen testen: als Shuttleservice, integriert ins Netz des bestehenden öffentlichen Verkehrs, als flexibles on-demand Angebot und Zubringer zum Bahnhof sowie als zukünftiges Element eines Carsharing-Angebots für ein definiertes Gebiet in der Stadt Zug. Die Komplexität hinsichtlich Routenführung und Angebot werde laufend gesteigert. 

Der Pilotversuch soll bis Ende 2018 dauern. Danach wollen die Partner entscheiden, ob und wie die selbstfahrenden Shuttles in das Öffentliche Verkehrssystems von Zug integriert werden.

Stadt Zug will profitieren
Man wolle zu einer Pionierstadt für neue Verkehrsformen auf Basis selbstfahrender, intelligenter Fahrzeuge werden, so die Zuger Projektverantwortlichen. Langfristig könne dadurch auch die Zuger Innenstadt vom Verkehr entlastet werden, so Stadtpräsident Dolfi Müller gegenüber Radio Pilatus. Damit werde ein Mehrwert für die Einwohnerinnen und Einwohner sowie die in Zug ansässigen Unternehmen geschaffen.

Testversuch der Post endet im Herbst
In der Stadt Sitten im Wallis verkehren bereits seit vergangenem Sommer versuchsweise selbstfahrende elektrisch angetriebene Postautos. Sie verkehren zwischen dem Stadtzentrum und dem Bahnhof. Die Testfahrten sollen noch bis im kommenden Herbst dauern.

Audiofiles

  1. Ohne Chauffeur ans Ziel: In der Stadt Zug wird der öffentliche Verkehr der Zukunft getestet. Audio: David von Moos

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