650 Einbrüche in den vergangenen vier Monaten

Die Zentralschwizer Polizeikorps ziehen Bilanz

Einbrecher (Symbolbild) Einbruch (Symbolbild) Einbruch

In den letzten vier Monaten sind in der Zentralschweiz über 650 Einbruch- und Einschleichdiebstähle registriert worden. Das teilten die Zentralschweizer Polizeikorps zum Abschluss der Kampagne gegen Einbrecher mit.

Unter dem Slogan „Bei Verdacht Tel. 117“ führten die Zentralschweizer Polizeikorps von Ende Oktober 2016 bis Ende Februar 2017 eine Kampagne gegen Einbrüche im Wohnbereich durch. Die Botschaft der Kampagne ist laut der Polizei angekommen. Es habe es sich erneut gezeigt, dass die Verdachtsmeldungen aus der Bevölkerung für die Polizeien äusserst wertvoll gewesen seien.

Wachsam bleiben

Trotz dem Ende der Kampagne gehe die Prävention weiter, sagte Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei: "Wir sind auch künftig um jeden Hinweis froh." Die Bürgerinnen und Bürger könnten am besten beurteilen, ob sich in ihrem Wohnquartier jemand auffällig verhalte. Dank der guten Unterstützung aus der Bevölkerung konnte die Polizei vielfach dort präsent sein, wo es am dringendsten nötig war.

Seit Jahren gehen die Zentralschweizer Polizeikorps während den Wintermonaten verstärkt gegen Einbrecher vor. Die Kampagne hat seit Jahren ihren festen Platz bei der Verhinderung von Einbrüchen in Einfamilienhäuser und Wohnungen. Die verschiedenen Aktionen während der Wintermonate erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich und weiteren Deutschweizer Polizeikorps.

Bei Verdacht Polizei anrufen

Die Zentralschweizer Polizeikorps danken der Bevölkerung für die aktive Mitarbeit und rufen sie dazu auf, weiterhin verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Die Polizei soll informiert werden, wenn:

  • sich unbekannte Personen in verdächtiger Weise im Haus oder im Quartier aufhalten;
  • Fahrzeuge auffällig langsam durch das Quartier fahren oder parkiert sind;
  • unüblicher Lärm oder unübliche Geräusche im Haus oder aus der Nachbarschaft zu hören sind.

Die Polizei rät Betroffenen, niemals selber einzugreifen. Man solle sich Signalemente von Verdächtigen sowie Farbe, Marke und Kontrollschilder von verdächtigen Fahrzeugen merken. Es lohne sich auch, das Haus auf den Einbruchsschutz zu prüfen.

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