Strafe wegen Raserfahrt durch Luzern

Junger Mann aus Malaysia zu 13 Monaten bedingt verurteilt

Die Luzerner Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 22-jährigen Raser zu einer Gefängnisstrafe von 13 Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Mann aus Malaysia war vor zwei Jahren in der Stadt Luzern nachts mit Tempo 83 durch eine 30er-Zone beim Lido gerast. Dabei wurde er von der Polizei geblitzt.

Gemäss dem am Donnerstag vom Luzerner Kriminalgericht veröffentlichten Urteil machte sich der 22-Jährige der qualifizierten Verletzung der Verkehrsregeln schuldig. Die Probezeit für die Freiheitsstrafe beträgt zwei Jahre. Der Verurteilte muss knapp 3200 Franken Verfahrenskosten zahlen. Das im abgekürzten Verfahren zu Stande gekommene Urteil ist rechtskräftig. Der Beschuldigte hatte die Tat zugegeben und die Strafe akzeptiert. Er ist nicht vorbestraft.

Tote in Kauf genommen

Der Junglenker gab an, er habe die Geschwindigkeitsbegrenzung im Quartier nicht bemerkt. Zudem habe er zum ersten Mal in der Schweiz ein Auto gelenkt. Die Staatsanwaltschaft warf dem Beschuldigten vor, Schwerverletzte oder Tote in Kauf genommen zu haben. Aufgrund des hohen Tempos habe er unmöglich allfällige Fahrzeuge oder Fussgänger aus einer einmündenden Strasse rechtzeitig erkennen können.

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