Weiteres Sparpaket im Kanton Zug

Rund 13 Millionen Franken sollen eingespart werden

Das Regierungsgebäude in Zug

Die Zuger Kantonsregierung hat ein neues Sparpaket geschürt. Damit reagiert sie auf das Nein der Zuger Bevölkerung zum Entlastungsprogramm 2015-2018.

Mit dem neuen Sparpaket 2018 sollen rund 13 Millionen Franken gespart werden – deutlich weniger als im Ursprünglich vorgesehen Entlastungspaket. Das Sparpaket 2018 umfasst 22 Massnahmen. Am meisten soll der Kanton beim Personal einsparen. Aber auch in der Bildung, der Landwirtschaft und bei der sozialen Unterstützung soll es abstriche geben. Das "Sparpaket 2018" soll dem Zuger Kantonsparlament in Einzelvorlagen unterbreitet werden.

Steuererhöhung noch nicht vom Tisch

Ohne Gegensteuer drohen weiterhin Defizite im hohen zweistelligen oder gar dreistelligen Millionenbereich, teilte die Zuger Regierung mit. Deshalb sind bereits verschiedene Finanzprojekte in Planung, wie etwa die "ZFA-Reform 2018" oder "Finanzen 2019" bei dem auch eine mögliche Steuererhöhung thematisiert wird.

 

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