Schweiz will Libyen in der Flüchtlingskrise unterstützen

Der Kampf gegen den Menschenhandel über das Mittelmeer müsse unterbunden werden

Solche Bilder will die Schweiz verhindern

Beim sogenannten Flüchtlings-Gipfel in Rom hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga angekündigt, die Schweiz werde den Kampf gegen den Menschenhandel über das Mittelmeer aktiv unterstützen.

Man werde sich an der Ausbildung der libyschen Küstenwache und an deren technischen Ausstattung beteiligen, sagte Sommaruga. Die libysche Regierung ihrerseits forderte die Gipfelteilnehmer zu schneller Finanzhilfe auf. Man brauche 800 Millionen Euro für Massnahmen, die die Flüchtlinge an der Überfahrt über das Mittelmeer hindern sollen. Sommaruga forderte die EU auf, sich bei der Bekämpfung der Flüchtlingskrise solidarisch zu zeigen mit Italien und Griechenland. Seit Anfang 2017 seien in Italien gegenüber der Vorjahresperiode 50 Prozent mehr Flüchtlinge eingetroffen.

 

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