Emmi steigert Gewinn dank Auslandgeschäft

In der Schweiz hat der Luzerner Milchverarbeiter zu kämpfen

Die Produktepalette von Emmi ist sehr gross Emmi's Caffé Latte ist weiterhin ein Verkaufsschlager

Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi hat im vergangenen Jahr einen Reingewinn von über 140 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Geschäft in der Schweiz ist Emmi jedoch unter Druck. 

Der Milchverarbeiter Emmi hat 2016 dank Firmenkäufen im Ausland und des boomenden Geschäfts in den USA wachsen können. Den Franken-Schock verdaute das Unternehmen, beim Gewinn legte es kräftig zu. Mit einem Reingewinn von über 140 Millionen Franken ist Emmi-CEO Urs Riedener zufrieden, wie er im Interview mit Radio Pialtus sagte.

Schweizer Geschäft unter Druck

Nicht alle Zahlen des Luzerner Milchverarbeiters Emmi glänzen. Das Schweizer Geschäft ist im vergangenen Jahr um rund drei Prozent zurückgegangen. Billige Importprodukte sowie tiefe Milchpreise machten der Emmi zu schaffen, sagte Emmi-CEO Urs Riedener. Die Zukunft der seit vergangenem Jahr von Emmi betriebenen Jogurt-Boutique Yobar in Luzern ist derweil noch offen. Im Sommer seien sie besser gelaufen als im Winter, sagt Riedener weiter. Bilanz ziehen will Emmi erst im kommenden Sommer.

Mehr Dividende für Aktionäre

Auch die Aktionäre sollen vom guten Ergebnis profitieren. Die Dividende pro Aktie soll um einen Franken auf 5 Franken 90 erhöht werden. Die Generalversammlung des Luzerner Milchverarbeiters Emmi findet am 20. April statt.

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