Diensttauglichkeit hängt von Beruf und Herkunft ab

Universität Zürich untersuchte über 240'000 Stellungspflichtige

Raupenfahrzeug (Panzer) bei einer Übung Armeepneufahrzeug im Gelände

Ob junge Männer diensttauglich sind, hängt stark von deren Beruf und Herkunft ab. Dies zeigt eine Studie, welche die Universität Zürich im Auftrag der Armee durchführte. Fünf Jahr lang wurden über 240'000 Stellungspflichtige untersucht, wie das Verteidigungs-Departement mitteilte.

Die Studie zeigt, dass Handwerker, Bauern und Techniker viel eher diensttauglich sind als Studenten, Büroangestellte und Verkäufer. Weiter kommt es darauf an, woher die Stellungspflichtigen kommen. Städter sind eher dienstuntauglich als Männer vom Land. Das deckt sich teilweise auch mit der politischen Gesinnung. Konservative und rechts stimmende Gemeinden stellen mehr Rekruten als linke, progressive Gemeinden.

Nidwalden mit der höchsten Tauglichkeits-Quote

Betrachtet man die Diensttauglichkeit nach Kantonen, liegt Nidwalden mit fast 80 Prozent auf dem ersten Platz. Zu hinderst findet man den Kanton Jura mit knapp 52 Prozent Diensttauglichen.

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