Über 10 Mio. Franken für die Hungersnot in Afrika

Nationaler Sammeltag der Glückskette ein Erfolg

Ein unterernährtes Kind in Kongo wird von einem Arzt untersucht.

Die Glückskette hat gestern über 10 Millionen Franken für den Kampf gegen die Hungersnot in Afrika gesammelt. Wie die Glückskette mitteilt, ist dies ein neuer Rekord für einen Nationalen Sammeltag.

Dazu beigetragen hätten vor allem junge Leute, welche sich in den sozialen Netzwerken dafür engagiert hatten. Wie eine Sprecherin der Glückskette erklärte, sei die Hungersnot zwar in den Köpfen und den Medien wenig präsent. Doch sobald die Menschen wüssten, was passiert, hätten sie Lust, etwas zu ändern. Die Sammelaktion wurde auch von den Schweizer Privatradios und zahlreichen Prominenten unterstützt.

Unteranderem setzte sich Bundespräsidentin Doris Leuthard persönlich ans Telefon in der Sammelzentrale der Glückskette, um Spenden entgegen zu nehmen. Wenn jetzt geholfen werde, könne vielleicht noch das Schlimmste verhindert werden, sagte Leuthard in einem Interview. In afrikanischen Ländern wie Somalia, Nigeria oder dem Südsudan leiden derzeit Millionen von Menschen unter einer schweren Hungersnot. 

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