Luzerner Kulturbetriebe müssen weniger sparen

Kanton und Stadt Luzern einigen sich auf eine Übergangsfinanzierung

Luzerner Theater Auch das Verkehrshaus profitiert von der Übergangsfinanzierung.

Eigentlich hatte der Kanton im vergangenen Dezember mit seinem Sparpaket KP17 beschlossen, dass die fünf grossen Kultur-Institutionen in der Stadt Luzern 1,7 Millionen Franken weniger Subventionen bekommen. Nun haben sich Kanton und Stadt aber auf eine Übergangsfinanzierung geeinigt. Die Subventionskürzungen fallen nun weniger hoch aus, als ursprünglich angenommen.

Die fünf Kultur- Institutionen Luzerner Theater, Verkehrshaus, Sinfonieorchester, Lucerne Festival und Kunstmuseum müssen in den nächsten drei Jahren jährlich nicht 1,7 Millionen, sondern lediglich 700'000 Franken einsparen. Die Stadt Luzern ist nämlich auch weiterhin bereit den jährlichen Subventions-Beitrag von 500'000 Franken zu zahlen. Der Kanton leistet ebenfalls einen Beitrag in gleicher Höhe. In der Zwischenzeit wollen Kanton, Stadt und der Zweckverband der grossen Kultur-Institutionen einen neue Vereinbarung aushandeln.

Das Kantonsparlament hatte bereits während der Spardebatte per Vorstoss eine Lösung gefordert, um Härtefälle zu vermeiden und den Kulturbetrieben Planungssicherheit zu bieten. Insgesamt erhalten die Institutionen nun jährlich total 28,5 Millionen, das sind 700'000 Franken weniger als bisher. Die Luzerner Regierung stimmte dem neuen auf drei Jahre befristeten Finanzierungsmodell zu und bewilligte entsprechende Kredite. Die Stadtregierung Stadtrat verabschiedete ebenfalls den entsprechenden Antrag ans Stadtparlament.

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  1. Luzerner Kulturbetriebe müssen weniger sparen. Audio: Philipp Breit

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