Vernetzt: Google hilft beim Zeichnen

Künstliche Intelligenz macht aus Kritzeleien professionelle Symbole

Mit Autodraw kann jeder zeichnen: Oben die Maus-Skizze unseres Autors - darunter einer von Googles Vorschlägen, was man eigentlich zeichnen wollte...

Das Web-Tool Autodraw von Google hilft auch weniger begabten Zeichnerinnen und Zeichner. Ein paar krakelige (Maus)-Striche und das Tool erkennt, was man vermutlich zeichnen wollte. Für ein Velo zum Beispiel reichen zwei mit einem Strich verbundene Kreise. 

Die Anwendung funktioniert im Browser - und damit auf dem Desktop genauso wie auf dem Tablet oder dem Smartphone. Am meisten Spass macht sie natürlich mit Geräten, die eine Eingabe über einen Stift erlauben. Alles was man benötigt, ist eine durchgehende Internet-Verbindung, wie Google in einem Blog-Beitrag schreibt. Die Zeichnungen können nachkoloriert, heruntergeladen oder gedruckt werden. Auch mit Texten ergänzen kann man die Zeichnungen. 

Google will damit vor allem zeigen, was künstliche Intelligenz heute zu leisten vermag. Sie hatten die gleiche Technologie bereits im Spiel QuickDraw eingesetzt. Es ist Montagsmalen mit dem Computer. Dieser versucht zu erraten, was man zeichnet. 

Audiofiles

  1. Vernetzt, Dienstag 18.4.17. Audio: Maik Wisler

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