Es droht noch einmal Frost

Die Minustemperaturen sind schlecht für Blumen und Obst

Die warmen Frühlingstemperaturen sind aktuell durch, es droht noch einmal Frost.

Auf unter null Grad sollen die Temperaturen ab Donnerstag wieder sinken. Nach den warmen Temperaturen in den vergangenen Wochen blühten und spriessten bereits Blumen, Gemüse, Obst und Früchte. Diesen droht nun der Kältetod.

Einige der Obstkulturen sind sehr sensibel, die Obstbauern befürchten deshalb, dass sie einen grossen Teil ihrer Ernte verlieren könnten. Aber nicht nur die Bauern, auch in Gärten und auf Balkonen droht den Pflanzen Frost. Besonders prekär sei es für sogenannte flache Kulturen wie beispielsweise Erdbeeren, sagt Beat Felder vom kantonalen Amt für Landwirtschaft und Wald in Luzern. Damit diese nicht ganz erfrieren, rät Beat Felder, diese in der Nacht jeweils mit einem Flies abzudecken. Tagsüber kann dieses jeweils entfernt werden, damit die Bienen mit dem Bestäuben weiterhin vorankommen.

Tomaten und Geranien nicht vor den Eisheiligen
Noch kälter als aktuell, drohen die Temperaturen Mitte Mai zu werden. Wenn die berühmt-berüchtigten Eisheiligen kommen, fallen die Temperaturen regelmässig noch einmal unter die Null-Grad-Grenze. Beat Felder empfiehlt daher besonders Tomaten und Geranien nicht vor diesen Eisheiligen zu pflanzen. Die restlichen Blumen oder auch Gemüse sollten eigentlich witterungsresistent sein, damit sie -1 oder -2 Grad aushalten können.

Audiofiles

  1. Pflanzen drohen zu erfrieren. Audio: Philipp Breit

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