Babbel greift Mannschaft und Vereinsführung an

Der FCL-Trainer überlegt sich sogar einen Abschied aus Luzern

FCL-Trainer Markus Babbel spricht nach dem Desaster in Thun Klartext.

Markus Babbel ist bei Interviews in der Regel ganz souverän. Er ist ruhig, bedacht und immer für einen Spruch zu haben. Nach dem blamablen Auftritt bei der 1:3 Niederlage gegen Thun am Samstagabend bekam man für einmal aber einen anderen Markus Babbel zu hören. Einen Markus Babbel, der kein Blatt vor den Mund nahm.

«Die Mannschaft ist mental tot.» Mit diesen Worten begann Markus Babbel das Interview mit Radio Pilatus nach der Niederlage im Presseraum der Thuner Stockhorn-Arena. Die Mannschaft sei momentan keine Einheit, es sei kein Leben in der Truppe und dies könne eine Mannschaft wie der FCL nicht so einfach kompensieren. Die Gründe dafür seien verschieden. Es gehe um Vertragsverhandlungen und Selbstüberschätzung, so Babbel. Beispielsweise seien Spieler beleidigt, weil sie nicht in der Startaufstellung sind.

Europa momentan kein Thema

Für den FCL-Trainer ist deshalb auch klar: Die Europa League ist für seine Mannschaft momentan kein Thema. Aktuell sei die Mannschaft nicht in der Lage um diese Plätze mitzuspielen. Dafür bräuchte der FCL eine Leistung am Limit und einen unglaublichen Team-Spirit, was momentan beides nicht vorhanden sei.

Markus Babbel selber würde natürlich liebend gerne wieder auf der europäischen Bühne auftreten. Daraus machte der Deutsche auch nie ein Geheimnis. Verlässt Babbel den FCL also im Sommer? Oder sogar noch früher? Im Interview unten mit Radio Pilatus Sportchef Sämi Deubelbeiss spricht Markus Babbel Klartext.

Audiofiles

  1. FCL-Trainer Markus Babbel spricht Klartext. Audio: Sämi Deubelbeiss

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