Reparieren statt wegwerfen

Start zu einer dreijährigen Zentralschweizer Umweltkampagne

Reparieren statt wegwerfen - das ist nur ein Thema der dreijährigen Kampagne "e chline Schrett"

Reparieren statt wegwerfen: In der Zentralschweiz soll die Umweltbelastung durch den Verbrauch von Konsumgütern reduziert werden. Die Umweltdirektoren haben am Donnerstag dazu eine dreijährige Kampagne gestartet. Bürger sollen Verbrauchsgüter reparieren statt wegwerfen und mit anderen teilen.

Die Kampagne "E chline Schritt - Flicke. Teile. Sorg ha." will die Bevölkerung dazu animieren, kleine Schritte zu unternehmen hin zu einem bewussteren Konsum von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern. Indem Konsumgütern Sorge getragen werde und diese lange genutzt, repariert oder mit anderen geteilt würden, könnten wertvolle Ressourcen gespart werden, so die Zentralschweizer Umweltdirektorenkonferenz, welche die Kampagne lanciert hat. Die Umweltdirektoren empfehlen unter anderem den Kooperationsbund reparaturführer.ch von Städten, Gemeinden und Kantonen. Die Online-Plattform vermittelt kostenlos Reparaturprofis. Daneben gibt es Reparaturtreffs, sogenannte Repair Cafés, in Luzern und Zug, wo defekte Gegenstände unter Anleitung von Profis repariert werden können.

Dreijährige Kampagne mit zahlreichen Aktionen

Während den nächsten drei Jahren sind zahlreiche lokale Aktionen geplant. In diesem Jahr legt die Kampagne ihren Fokus auf das Thema "Flicke". 2018 ist dem "Teile" gewidmet. Anbieter von Tauschbörsen, Netzwerken und Vermietungen stellen ihren Service am "Zentralschweizer Tag des Teilens" vor. Im 2019, dem letzten Jahr der Kampagne, steht das Thema "Sorg ha" im Vordergrund. Hier gibt es Tipps und Tricks und Aktionen zur richtigen Pflege von Produkten, zum bewussten Umgang mit Konsumgütern, zu Energieeffizienz und zur Verminderung von Food Waste.

Finanziert wird die Kampagne von den Zentralschweizer Umweltdirektionen und verschiedenen Sponsoren.

Audiofiles

  1. Zentralschweizer Kantone lancieren Kampagne "e chliine Schritt" gegen das Wegwerfen. Audio: Fabian Kreienbühl

Kommentieren

comments powered by Disqus