Martin Bäumle tritt als Parteipräsident zurück

Der Gründervater der GLP Schweiz hört im Sommer auf

GLP-Parteipräsident Martin Bäumle tritt zurück

Der Zürcher Nationalrat Martin Bäumle tritt im Sommer als Präsident der Grünliberalen Partei Schweiz zurück. Das gab der 52-Jährige am Freitag vor den Medien in Bern bekannt. Bäumle hatte das Amt seit der Parteigründung im Jahr 2007 inne.

Er werde Ende August zurücktreten, am Parteitag anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Partei, sagte Bäumle. Den Grünliberalen sei es gelungen, die Verbindung von Wirtschaft und Umwelt politisch zu etablieren. Auch eine liberale Gesellschaftspolitik hätten sie auf die Agenda gesetzt. Mit zusätzlichen Themen und neuen Möglichkeiten zur politischen Partizipation sei man bereit für die Zukunft. Unter diesen Umständen könne er sein Parteipräsidium optimistisch und mit gutem Gewissen in neue Hände geben, so Martin Bäumle in der Mitteilung der GLP.

Bäumle setzte sich bis an den Rand der Erschöpfung für die Partei ein

Seit der Gründung der GLP Schweiz im Jahre 2007 war Bäumle deren Präsident. Der grosse Einsatz ging nicht spurlos an ihm vorbei. Vor drei Jahren hatte Bäumle zum Teil grosse gesundheitliche Probleme. Danach kehrte Martin Bäumle aber wieder auf die Politbühne zurück und setzte sich mit grossem Engagement für die Partei und ihre Anliegen ein. Wer das Präsidium bei der GLP Schweiz übernimmt, ist noch offen.

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