FCL will Super League nicht verfälschen

Markus Babbel lässt trotz Verlockung auf Sieg spielen

Impressionen FC Luzern - FC Lugano

In der 36. und letzten Super League Runde spielt der FC Luzern auswärts gegen den FC Lugano. Für den FCL geht es sportlich um nichts mehr, das Team von Markus Babbel wird die Saison auf Platz 5 abschliessen. Aus finanzieller Sicht wäre es für die Luzerner lukrativ, das Spiel absichtlich zu verlieren.

Wegen einer missratenen Rückrunde hat es der FC Luzern verpasst, sich mit einem dritten Platz direkt für die Europa League zu qualifizieren. Diese Chance scheint nun der FC Lugano dank einer starken Rückrunde zu nutzen. Weil Lugano die europäischen Spiele nicht zu Hause im Cornaredo austragen darf, will Lugano in Luzern spielen. Für die Stadionmiete bekäme der FCL aus Lugano Geld, viel Geld. Geld, welches der FC Luzern dringend braucht. Daher wäre es für die Luzerner verlockend, das letzte Saisonspiel gegen Lugano absichtlich zu verlieren, um das Geld auf sicher zu haben. Lugano reicht gegen Luzern nämlich schon ein Punkt, um direkt in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen.

Wettbewerbsverzerrung kommt für den FCL nicht in Frage

Weder für Trainer Markus Babbel, noch für Captain Claudio Lustenberger kommt eine freiwillige Niederlage des Geldes wegen jedoch in Frage. Sie seien Sportler und hätten die Clubfarben in jedem Spiel mit Stolz zu vertreten. Man wolle den Fans nochmals zeigen, was man könne und die Saison positiv abschliessen, so Captain Claudio Lustenberger. "Wir spielen auf Sieg, alles andere interessiert uns nicht", sagt auch Trainer Markus Babbel an der letzten Medienkonferenz der Saison.

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