Plattform-Vermittler wie "Uber" sind Arbeitgeber

Velokurier-Vermittler muss Sozialabgaben und Unfallversicherung bezahlen

Die Plattform des Velo-Kurierdienstes "Notime".

Gelten der Fahrdienstanbieter «Uber» oder der Velokurier «Notime» als Arbeitgeber, obwohl sie eigentlich nur Dienstleistungen via Smartphone-App vermitteln? Die Sozialversicherungsanstalt Zürich hat entschieden, dass dies der Fall ist. Der Velokurier «Notime» muss nun für seine Fahrer Sozialabgaben und Unfallversicherungs-Prämien bezahlen, berichtet die Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens.

Eigentlich sind Plattform-Unternehmen wie der Fahrdienstanbieter "Uber" oder der Velokurierdienst "Notime" lediglich Vermittler von Dienstleistungen. Gleichzeitig beschäftigen sie aber indirekt auch viele Leute. Die Sozialversicherungsanstalt Zürich hat nun entschieden, dass der Velokurierdienst "Notime" ein Arbeitgeber ist. "Notime" muss nun Sozialabgaben und Unfallversicherungs-Prämien bezahlen. Dies zeigen Recherchen der Nachrichtensendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens. Zu einem ähnlichen Entscheid kam die Zürcher Sozialversicherungsanstalt auch bei «Uber». Dieser Fall ist vor Gericht hängig.

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