Die "Määs" bleibt definitiv am Standort Inseli

Die Cars sollen aber nur bedingt vom Inseli verschwinden

Der Carparkplatz Inseli in Luzern. Das Inseli in Luzern.

Die Luzerner Määs findet weiterhin auf dem Inseli statt, egal wie das Stadtluzerner Stimmvolk Ende September über die Inseli-Initiative entscheidet. Dies teilte die Luzerner Stadtregierung mit. Zudem wurde bekannt, dass auch bei einer Annahme der Initiative, die Cars nicht komplett vom Inseli verschwinden würden.

Das Stadt Luzerner Stimmvolk entscheidet Ende September über die Inseli-Initiative der JUSO. Diese verlangt eine Aufhebung der Carparkplätze sowie eine Vergrösserung des Inseli-Parks. Auch bei einer Annahme der Initiative sollen im Inseli auch künftig Cars anhalten können, schreibt die Stadtregierung in ihrer Antwort auf einen Vorstoss der FDP. Tourismus- und Event-Anbieter, insbesondere die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees SGV und das KKL Luzern, sind auf eine gewisse Anzahl Anhalteplätze angewiesen. 

Anhalteplätze entlang der Landestege und entlang des Inseli-Quai

Die Stadt Luzern prüft derzeit vor allem zwei Möglichkeiten. Zum einen eine bessere Nutzung im Bereich der Landestege beim Seebistro LUZ. Zudem könnte man auch entlang des Inseli-Quai bis zu drei Längsparkplätze in Frage kommen. Dies aber eben nur für das Ein- und Ausladen von Reisenden oder Touristen. Für das Parkieren suche man andere Lösungen, so die Stadtregierung weiter. Als Standorte in Frage kämen unter anderem die Gebiete im Ibach oder Friedental. Zudem habe auch die Verkehrsbetriebe Luzern vbl ein Angebot gemacht. Parkplätze würden aber erst abgebaut werden, wenn Alternativen erstellt seien.

Der Baubeginn für eine definitive Neugestaltung des Inseli sei erst 2023 vorgesehen. Zuerst entscheidet aber das Stadtluzerner Stimmvolk Ende September über die Initiative.

Klar ist bereits heute: Die Luzerner Määs findet weiterhin auf dem Inseli statt, egal wie das Stadtluzerner Stimmvolk Ende September entscheidet.

Audiofiles

  1. Die Määs bleibt auf dem Inseli, und teilweise auch die Cars. Audio: Fabian Kreienbühl

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