Sursee kämpft mit lauten Sommernächten

Im Herbst soll es deshalb einen runden Tisch mit den Betroffenen geben

Die Altstadt in Sursee

Die Stadt Sursee kämpft vermehrt mit Nachtruhestörungen und Sachbeschädigungen in der Altstadt. In den vergangenen Wochen seien vermehrt Klagen von Anwohnern bei der Stadtverwaltung und der Luzerner Polizei eingegangen, heisst es in einer Mitteilung.

Insbesondere am Wochenende gebe es in der Nacht zwischen 01.00 und 03.00 Uhr viele Probleme, sagt Stadtpräsident Beat Leu. "Das Hauptproblem ist der Lärm. Es werden Gläser und Flaschen herumgeworfen, das ist relativ aggressiv. Sie sprechen und singen laut. Velos landen in der Suhre und Blumentöpfe werden umgeworfen. Auch die Verschmutzungen stören, wenn sich jemand frei entleert."

Schon jetzt gebe die Stadt jährlich fast 100'000 Franken für Sicherheit und weniger Lärm aus. Und trotzdem war es in letzter Zeit zu laut. Die Stadt Sursee will deshalb mit allen Betroffenen im kommenden Herbst einen runden Tisch durchführen, um Massnahmen zu erarbeiten. Die Stadtregierung will dabei auch die Wirte verstärkt einbinden und verlangen, dass diese ihre Eigenverantwortung wieder stärker wahrnehmen.

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