Darknet bei Kriminellen immer beliebter

Polizei intensiviert Ermittlungen

Internet-Kriminalität (Symbolbild) Mutmasslicher Kinderschänder: Der 55-jährige Mann wohnte in Hergiswil NW.

Das Bundesamt für Polizei Fedpol verstärkt den Kampf gegen Cyberkriminelle. Immer mehr Straftaten würden im sogenannten Darknet passieren.

Die Cyberkriminalität nimmt immer mehr zu. Deren Verfolgung sei allerdings eine Herausforderung, teilte des Bundesamt für Polizei, Fedpol, auf Anfrage von Radio Pilatus mit. Vor allem im verborgenen Teil des Internets, dem sogenannten Darknet, verzeichne man eine Zunahme von Straftaten, so Fedpol-Sprecherin Lulsana Musliu. Das mache die Ermittlungen zwar schwieriger, aber nicht unmöglich.

Im Vergleich zum gewöhnlichen Internet hinterlassen User beim Surfen im Darknet nur wenig Spuren. Vergangene Woche war in den USA ein im Kanton Nidwalden wohnhafter Mann verhaftet worden, weil er im Darknet ein Mädchen gebucht hatte und es später sexuell missbrauchen wollte.

Audiofiles

  1. Aufwendige Ermittlungen: Das Bundesamt für Polizei verstärkt den Kampf gegen Cyberkriminelle im Darknet. Audio: David von Moos

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