FCL freut sich aufs Cup-Derby gegen Kriens

Vor allem für Captain Claudio Lustenberger wird es ein spezielles Spiel

FCL-Captain Claudio Lustenberger ist selber ein Krienser und freut sich daher besonders auf das Cup-Derby gegen den SC Kriens. Für SCK-Captain Daniel Fanger ist das Cup-Derby gegen den FC Luzern das Spiel seines Lebens.

Nach über 10 Jahren ist es am Samstag (17.45 Uhr) wieder einmal soweit. In der ersten Cup-Hauptrunde kommt es zum Zentralschweizer Fussball-Derby zwischen dem SC Kriens und dem FC Luzern. Für FCL-Captain Claudio Lustenberger ist dies ein ganz besonderes Spiel. 2004 schoss er Luzern mit seinem Jugend-Club Kriens mit 3:0 ab. Zwei Jahre später gewann er in seinem ersten FCL-Jahr das bislang letzte Derby gleich mit 4:0 gegen den SCK.

Er würde lügen, wenn er sagt, dass es ein Spiel wie jedes andere ist. Nein, für FCL-Captain Claudio Lustenberger wird das Cup-Derby gegen seinen Jugend-Club Kriens eine ganz spezielle Begegnung. Der heute 30-jährige Lustenberger war bislang beim letzten Krienser Derby-Sieg mittendrin statt nur dabei. Kriens führte im Jahre 2004 dank Toren von Marini und Melina 2:0, als Lustenberger eingewechselt wurde und neben dem ebenfalls blutjungen Sandro Marini stürmte. In der Schlussphase erzielten die Krienser durch Marini gar noch das 3:0.

Sandro Marini sagt heute, Claudio Lustenberger hätte das Tor lieber selbst machen wollen. Er habe jedoch den Ball verstolpert, was glücklicherweise aber die perfekte Vorlage für Marinis 3:0 wurde. Claudio Lustenberger lacht heute über diese Szene, welche sich laut seinen Aussagen genauso abgespielt hatte. Wenigstens habe er für diese misslungene Aktion noch einen Assist gutgeschrieben gekommen, sagte Lustenberger im Interview mit Radio Pilatus mit einem Lächeln. Das bislang jetzte Derby gewann Lustenberger zwei Jahre später in seinem ersten FCL-Jahr im Kleinfeld-Stadion gegen den SC Kriens klar und deutlich mit 4:0.

Das Verhältnis zwischen Kriens und Luzern ist heute besser

Früher waren die Fronten zwischen Kriens und Luzern verhärtet. Die Fans der beiden bekanntesten Zentralschweizer Fussballclubs gerieten sich immer wieder in die Haare. Allgemein gab es eine Zeit, in welcher die Krienser die Stadt Luzern mieden. Luzern war ein rotes Tuch, so auch der FCL. Gemäss Claudio Lustenberger sei dies heute nicht mehr so. Die jungen Krienser seien viel offener geworden.

Auch dank einer engen Zusammenarbeit im Juniorenbereich arbeiten die beiden Clubs seit geraumer Zeit viel besser zusammen. Trotzdem, ein Derby bleibt ein Derby. Für FCL-Captain Claudio Lustenberger ist es aber vielmehr ein Job also Profifussballer. Er und seine Mitspieler müssten wie beim 2:0 Sieg gegen St. Gallen am vergangenen Mittwoch einen guten Match zeigen, dann werde man sich gegen den SC Kriens durchsetzen und in die nächste Runde einziehen.

Audiofiles

  1. Interview mit Claudio Lustenberger vor dem Cup-Derby gegen seinen Jugendclub SC Kriens. Audio: Sämi Deubelbeiss

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