Scharmützel vor und nach dem Spiel FCL -FCZ

Luzener Polizei setzte Wasserwerfer und Gummischrot ein

Vor und nach dem Super-League-Spiel FC Luzern gegen den FC Zürich ist es gestern zu Scharmützeln zwischen der Polizei und Zürich-Fans gekommen. Nach dem Spiel griffen vermummte FCZ-Hooligans beim Bahnhof die Polizei mit Schottersteinen an. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Gummischrot ein.

Verletzt wurde laut Mitteilung der Luzerner Polizei niemand. Mehrere Polizeiautos wurden beschädigt. Die Zentralstrasse beim Bahnhof war wegen herumliegender Steine vorübergehend nicht mehr befahrbar. Während des Fussballspiels blieb es ruhig.

Bereits vor dem Anpfiff zur Partie Luzern gegen Zürich war es nach Angaben der Polizei beim Gästeeingang vor der Swissporarena zu Scharmützeln gekommen. Fans des FC Zürich waren zu den Abschrankungen vorgedrungen und hatten sich an diesen zu schaffen gemacht. Auf einem auf Twitter verbreiteten Video ist zu sehen, wie die Polizei mit einem Wasserwerfer eine Menschengruppe zurückdrängt.

Schottersteine und Gummischrot

Nach Spielschluss fuhren die FCZ-Fans mit Bussen zurück zum Bahnhof. Schliesslich kam eine Gruppe vermummter FCZ-Fans mit Schottersteinen bewaffnet aus dem bereitstehenden Extra-Zug und griff die Polizei an, heisst es in einem Communiqué. Durch den Einsatz eines Wasserwerfers und von Gummischrot hätten die Angreifer zurückgedrängt werden können, schreibt die Polizei.

 

Spuren der Scharmützel: Schottersteine auf der Zentralstrasse beim Bahnhof Luzern.

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