Von Klimaerwärmung besonders betroffen

BAFU verlangt Anpassungen, um Risiken zu vermeiden

Hochwasser 2005:Luzern, Hertensteinstrasse

Die Schweiz ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Umwelt BAFU von der Klimaerwärmung besonders betroffen. Seit Beginn der Messungen vor rund 150 Jahren ist die Durchschnittstemperatur um zwei Grad Celsius angestiegen. Die Schweiz müsse sich deshalb der Klimaerwärmung anpassen, um Risiken zu reduzieren.

Schon jetzt spürt man in der Schweiz die Folgen der Klimaerwärmung. Die Gletscher schmelzen, es gibt immer längere Hitzeperioden und der Permafrost nimmt ab, was zu schweren Erdrutschen wie vergangene Woche in Bondo führt.

Deshalb müsse man sich schon jetzt vorbereiten, statt im Nachhinein Schäden zu beheben. Das BAFU untersucht derzeit in acht Kantonen, welches die Folgen der Klimaerwärmung in den jeweiligen Regionen sind. Betroffen sei nicht nur die Umwelt, sondern auch die Wirtschaft und die Gesellschaft.

Werden die Ziele des Pariser Klimaabkommens eingehalten, werde die Temperatur in der Schweiz bis zum Jahr 2060 zusätzlich um ein bis drei Grad ansteigen.

 

 

 

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