20'000 werfen sich Tomaten um die Ohren

In der spanischen Provinz Valencia hat «La Tomatina» Tradition

Es ist seit 70 Jahren die «grösste Tomatenschlacht der Welt». Auch heute war der spanische Ort Buñol metertief in eine matschig-rote Brühe getaucht.

In der Provinz Valencia bewarfen sich mehr als 20'000 «Krieger» in der Ortschaft Buñol am Vormittag eine Stunde lang mit überreifen Tomaten. Als Munition diente ihnen dabei in diesem Jahr eine Rekordmenge von 165 Tonnen Tomaten. Das Resultat der «Tomatina»: ein See aus knallroter Brühe, der den Teilnehmern teilweise bis zu den Knien reichte.

Die Tomaten werden traditionell von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt und wurden von sieben Lastwagen abgeworfen. Das Volksfest findet seit mehr als 70 Jahren immer am letzten Mittwoch im August statt.

Teilnehmerzahl begrenzt

Die Teilnehmerzahl war vor vier Jahren auf 22'000 begrenzt worden. Zuvor waren teilweise bis zu 50'000 Menschen angereist, die Gemeinde mit 9'000 Einwohnern war völlig überfordert.

Laut dem Guinness-Buch der Rekorde handelt es sich um die weltweit grösste Lebensmittelschlacht. Jedoch ist das Festival nicht ganz ungefährlich. Die Veranstalter riefen deshalb dazu auf, die Tomaten vor dem Werfen in der Hand zu zerdrücken, um die Wucht des Geschosses abzumildern.

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