109 Tote bei Verkehrsunfällen

Viele Mitfahrer von Junglenkern gestorben

Tödlicher Verkehrsunfall in Suhr

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sind 109 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Das sind 20 mehr als in den gleichen Monaten des Vorjahres.

Auffällig sei, dass viele junge Menschen getötet wurden, die in Autos von Junglenkern mitfuhren, teilte das Bundesamt für Strassen ASTRA mit. Im Vergleich zum Vorjahr kamen acht Menschen unter 24 Jahren mehr ums Leben. Sie fuhren bei Junglenkern mit, die schwere Unfälle verursachten.

Mehr verletzte Zweiradfahrer

Bei den Zweiradfahrern gab es eine gemischte Entwicklung. Zwar wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres mehr Motorrad-und Velofahrer getötet bei Unfällen. Bei den E-Bike-Fahrern nahm die Zahl der Toten aber ab. Die Zahl der schwer verletzten Zweiradfahrer stieg in allen Kategorien an.

Mehr Fussgänger getötet

26 Fussgängerinnen und Fussgänger verloren bei Unfällen ebenfalls ihr Leben. Das sind zwei mehr als im ersten Halbjahr 2016. Knapp die Hälfte davon verunfallte auf einem Fussgängerstreifen.

Die Zahlen des ASTRA sind provisorisch. Die definitiven Zahlen werden im kommenden Frühling veröffentlicht.

 

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