Müll-Insel als jüngstes UNO-Mitglied?

Umweltschützer wollen auf die Plastikmüll-Problematik aufmerksam machen

Die Müllinsel treibt zwischen Japan und Hawaii Trash Isle Die Mülliinsel hat eigene Briefmarken. Sogar Pässe hat die Müllinsel schon. Auch über eigene Währung verfügt die Müllinsel. Trash Isle

Es ist erschreckend: Mitten im Pazifik treibt seit Jahren ein gigantischer Teppich aus Plastik-Müll. Der Müll-Strudel ist inzwischen so gross wie Frankreich. Umweltschützer haben sich nun zum Ziel gemacht, diese sogenannte "Müll-Insel" zu einem UNO-Mitglied zu machen.

Im Pazifik zwischen Japan und Hawaii treibt die Müllinsel im einem gigantischen Strudel. Es sind Plastik-Flaschen, Verpackungen und sonstiger Dreck. Weil in der betroffenen Region jedoch kaum von Touristen oder Schiffe unterwegs sind, kümmert sich beinahe niemand um die Müllinsel. Zwar wurde am G20-Gipfel in Hamburg im Juli kurz über das Thema diskutiert, das war es dann aber auch schon.

Ziel der Umweltschützer ist es, dass die Müllinsel das neuste UNO-Mitglied wird. Sie haben für das "Land" bereits eine eigene Flagge, Währung, Briefmarken und sogar Pässe ausgearbeitet. Auch einen ersten Ehrenbürger hat die Insel, es ist dies der Amerikaner Al Gore, ein bekannter Klimaschutz-Aktivist.

Mit ihrer Idee wollen die Umweltschützer auf die immer schlimmer werdende Problematik von Plastikmüll aufmerksam machen. Es wird vermutet, dass heute schon 140 Millionen Tonnen Plastik-Müll weltweit in den Meeren schwimmen. Und jedes Jahr kommen weitere 8 Millionen Tonnen hinzu.

Du möchtest helfen? Hier geht es zum Link der Umweltschützer.

 

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