Der Zoo Zürich baut eine Savanne

Ab 2020 die neue Heimat unter anderem für Giraffen und Nashörner

Nach der Masoala-Halle und dem neuen Elefantenhaus hat der Zoo Zürich mit dem Bau seines nächsten Schlüsselprojekts begonnen. Bis 2020 entsteht die afrikanische Lewa Savanne. Dort werden Giraffen, Nashörner und andere afrikanische Tiere künftig ihre Heimat finden.

Es ist das flächenmässig grösste Projekt im Zoo Zürich und entsteht im Rahmen des 1991 definierten Masterplans, wie es in einer Mitteilung heisst. Die insgesamt über vier Hektar grosse Anlage wird Giraffen, die stark bedrohten Breitmaulnashörner und Grevyzebras, Antilopen, Strausse und weitere afrikanische Savannentiere beheimaten. Die Eröffnung ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Die Finanzierung soll wie bei allen bisherigen Projekten für Tieranlagen im Zoo Zürich vollständig durch Spenden erfolgen. Die Fundraisingkampagne startet Anfang November.

Namenspate der Lewa Savanne im Zoo Zürich ist das Lewa Wildlife Conservancy in Kenia. Der Zoo Zürich unterstützt das zum Unesco Weltnaturerbe gehörende Reservat seit 1998. Ziel der Lewa Savanne in Zürich ist es, die Besucher mittels der Verbindung zum Reservat in Kenia dazu zu animieren, zur Erhaltung bedrohter Tierarten beizutragen.

Grosse Sammelaktion

Die Kosten für die Lewa Savanne belaufen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag in ähnlichem Umfang wie beim Kaeng Krachan Elefantenpark und beim Masoala Regenwald. Wie alle bisherigen Projekte für Tieranlagen im Zoo Zürich soll auch die Lewa Savanne vollständig durch Spenden finanziert werden.

Ergänzend hat der Zoo Zürich eine Neuauflage des witzigen Animationsvideo mit der Stimme von Marc Sway produziert, mit dem er vor zwölf Jahren bereits erfolgreich für die neue Löwenanlage gesammelt hatte. Der Schweizer Singer/Songwriter hat hierzu sein Engagement fortgesetzt und den Liedtext hierzu aktualisiert und neu gesungen. Das Sammelziel für die Fundraising-Kampagne beträgt 13 Millionen Franken.

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