Suche verzögert sich um Tage

Das Gebiet ist zurzeit noch zu unsicher

Felsabbruch bei der Ruosalp

Die Suchaktion nach den beiden vermissten Personen nach dem Felssturz auf der Ruosalp im Kanton Uri verzögert sich um mehrere Tage. Wie es an einer Medienkonferenz hiess, sei das Gebiet zurzeit noch zu unsicher um Rettungskräfte dorthin zu schicken.

Die beiden vermissten Personen wurden gestern noch bis ca. um 19.00 Uhr mit Helikoptern gesucht. Jedoch erfolglos. Geologen haben das Gebiet mittlerweile inspiziert und warnen davor, dass es weitere Felsstürze geben könne. Zurzeit sei der Fels noch zu unsicher, so dass keine Rettungskräfte vor Ort geschickt werden können. Damit sinkt auch die Hoffnung die beiden Vermissten lebend zu finden. Es handelt sich um einen 26-jährigen und einen 62-jährigen Einheimischen.

Gründe für den Felssturz nach wie vor unklar

Zu dritt waren die Personen im betroffenen Gebiet tätig mit Arbeiten an einem Felsweg. Dabei haben sich auch gebohrt und gesprengt. Ob das jedoch der Auslöser für den Felssturz war ist zurzeit noch völlig unklar. Es wäre reine Spekulation dies zu vermuten, so die Kantonspolizei Uri. Die dritte Person konnte sich aus eigener Kraft retten. Sie erlitt Verletzungen an Schulter und Kopf und wurde ins Spital geflogen. Die Polizei hat sie bereits befragt. Über Einzelheiten ist zurzeit jedoch noch nichts bekannt.

In den nächsten Tagen nun wird das betroffene Gebiet gesäubert und gesichert. Dann können die Rettungskräfte auch mit grösseren Maschinen zufahren um die Suche nach den Vermissten wieder aufzunehmen.

Kommentieren

comments powered by Disqus