England: Mann erstickt fast an lebendigem Fisch

Rettungskräfte sprechen von "bizarrstem Rettungseinsatz ihrer Laufbahn“

28-jähriger Mann fast an lebendigem Fisch erstickt

Ein 28-jähriger Mann hält aus Spass einen gefangenen Fisch über seinen Mund. Nur sekunden später fällt der Fisch in seine Luftröhre – und kostet den Mann fast das Leben.

Der Mann in der englischen Grafschaft Dorset hatte kurz zuvor eine etwa 14 Zentimeter lange Seezunge gefangen. Aus Freude hielt er sich den Fisch über seinen geöffneten Mund – so als ob er ihn küssen würde. In diesem Moment passierte es: der Fisch zappelte sich frei und fiel dem 28-jährigen direkt in den Hals. Dort habe er die Luftröhre blockiert.

Trotz Erste-Hilfe-Massnahmen erlitt der Mann einen Herzstillstand. Herbeigerufene Rettungskräfte berichteten auf BBC, wie sie mit einer Zange versuchten den Fisch herausziehen. Bei dem Vorgang befürchteten sie, dass ein Teil stecken bleiben könnte oder der Fisch noch tiefer in den Hals rutschen könnte. In dem Fall wäre dem Mann nicht mehr zu helfen gewesen. Glücklicherweise konnten sie den Fisch aber ganz wieder herausziehen und den Mann wiederbeleben.

Sehr Grosses Glück
Bleibende Schäden wird der Angler laut den Ärzten nicht haben. Die Notärzte bezeichneten diesen Einsatz als den bizarrsten ihrer Laufbahn. Der Vorfall hat sich bereits am 5. Oktober ereignet, wurde aber erst jetzt bekannt.

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