UVEK testet Carpooling bei eigenen Mitarbeitern

Den verstopften Strassen soll der Kampf angesagt werden

Das UVEK will Carpooling in 6 Bundesämtern testen.

Verstopfte Strassen, Staus, fehlende Parkplätze und dazu kommt auch noch die Luftverschmutzung. Auf Schweizer Strassen sind tagtäglich unzählige Autos unterwegs. Und damit diese Zahl der Autos weniger wird, plant das Bundesamt für Umwelt, Verkehr und Energie (UVEK) ein Carpooling-Projekt.

Das UVEK richtet eine eigene App ein. Auf dieser können sich die rund 1'600 Mitarbeiter in sechs UVEK-Bundesämtern registrieren und schauen wo es eventuell Mitfahrgelegenheiten gibt. Das Test-Projekt soll rund zwei bis drei Jahre dauern. Stand heute ist es so, dass rund ein Viertel der UVEK-Mitarbeiter mit dem Auto oder dem Motorrad zur Arbeit kommen. Die eingeschränkte Parkplatzzahl und auch die Tatsache, dass viele Autos nicht ausgelastet rumfahren, bewegte das UVEK dazu, dieses Projekt zu lancieren.

Nebst dem UVEK plant auch der Bund ein nationales Carpooling-Projekt, das berichtete die NZZ am Sonntag bereits im Juli. Bis Ende des Jahres soll ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet sein.

Warum das Projekt des UVEKS im Bundeshaus auf offene Ohren stösst, hört ihr im unten stehenden Beitrag.

Audiofiles

  1. UVEK-Projekt stösst auf offene Ohren.. Audio: Franziska Boser

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