Luzern: Stadtregierung weiterhin gegen Metro

Verbindung ans ÖV-Netz wäre mangelhaft

Laut den Plänen könnte die Metro in drei Minuten vom Ibach ins Stadtzentrum fahren.

Die Luzerner Stadtregierung hält weiterhin nicht viel von einer Metro. Bereits vor drei Jahren wollten Private zwei Parkhäuser im Gebiet Ibach / Reussegg bauen, und diese mit einer Metro mit dem Schwanenplatz verbinden. Das Projekt habe auch heute noch zu viele Nachteile, schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf einen Vorstoss. 

Die privaten Investoren hatten Grosses vor: Sie wollten im Gebiet Ibach / Reussegg zwei Parkhäuser für 2500 Autos und 80 Cars sowie eine Metro von dort zum Schwanenplatz bauen. Damit wären die Autos ausserhalb des Stadtzentrums geblieben. Danke der Verbindung mit der Metro wären man aber in drei Minuten am Schwanenplatz gewesen, schrieben die Initianten damals. 

Stadtregierung nicht überzeugt
In einer Antwort auf einen neuen Vorstoss zum Thema Parkhaus-Metro zeigt sich die Stadtregierung nach wie vor nicht überzeugt. So befürchtet der Stadtrat etwa, dass ein Parkhaus Reussegg zu mehr Verkehr im Umland der Stadt führen könnte, wenn dieses als Park-Ride-Angebot interpretiert würde. Auch wäre die Metro mangelhaft ans ÖV-Netz angebunden. Für eine Metroentwicklung für weitere Agglomerationszentren wie Kriens, Emmen und Littau erachtet der Stadtrat das Gebiet rund um Luzern als deutlich zu klein. 

Dieselben Investoren versuchten die Stadtregierung auch von einem Parkhaus im Musegghügel zu überzeugen. Die Stadtregierung stoppte dieses Projekt ebenfalls. 

Kommentieren

comments powered by Disqus