Islamistenszene Schweiz: Hunderte Gefährder

100 davon können angeklagt werden

100 Gefährder sollen angeklagt werden.

In der Schweizer Islamistenszene gibt es mehrere hundert Personen, die als gefährlich eingestuft werden. Gegen 100 dieser sogenannten Gefährder habe der Nachrichtendienst des Bundes genügend Beweise, um sie anzuklagen, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. 

Laut Experten weisen Gefährder meist drei Eigenschaften auf. Sie sind männlich, leben häufig von der Sozialhilfe und haben überdurchschnittlich viele Vorstrafen. Ganz unabhängig vom religiösen Hintergrund, würden sich solche Personen in islamistischen Kreisen wohlfühlen. Sie würden dort eine willkommene Rechtfertigung für ihre Gewalt- und Machtphantasien finden, sagt Sicherheitsexperte Thomas Kessler zur NZZ. Um besser an psychisch labile Menschen zu gelangen, die auch mit dem extremistischen Terror liebäugelten, brauche es aber mehr Geld. 

In diesem Jahr seien sieben Personen wegen Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit aus der Schweiz ausgewiesen worden. In 21 weiteren Fällen laufe das Verfahren noch. 

Den ganzen NZZ-Artikel gibt es hier

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