Fussball-WM: Schweizer Nati macht ersten Schritt nach Russland

Schweizer Nati punktet gegen Nordirland in Belfast

Freudentänzchen um Rodriguez nach seinem 1:0-Treffer Rodriguez kurz vor seinem 1:0-Führungstreffer Xhaka nach einer verpassten Chance der Schweiz zu Beginn der ersten Halbzeit

Die Schweizer Nationalmannschaft hat das Barrage-Hinspiel gegen Nordirland auswärts in Belfast 1:0 gewonnen. Damit nimmt die Nati Kurs auf Russland.

Die Schweizer haben sich im WM-Playoff gegen Nordirland eine erstklassige Ausgangslage erkämpft. Mit dem 1:0-Sieg befindet sich die Nati auf gutem Weg zur siebten Endrunden-Teilnahme seit 2004.

Den Siegestreffer erzielte Rodriguez in der 58. Minute. Er verwandelte einen umstrittenen Handspenalty der Nordiren sicher in ein Tor. Der Entscheid des Schiedsrichters war aus Sicht der Nordiren sehr streng. Nach einer Direktabnahme von Shaqiri prallte der Ball an den zurückgezogenen Oberarm von Evans.

Rodriguez behielt kühlen Kopf

Davon liess sich Rodriguez allerdings nicht beirren. Er sei es gewohnt, Penaltys zu schiessen, sagte der Torschütze nach dem Spiel gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. „In solchen Szenen musst du eiskalt sein, aber ich habe mich gut gefühlt vor dem Schuss. Der Goalie hat früh einen Schritt gemacht, dann habe ich einfach in die andere Ecke geschossen.“

Mit der Führung im Rücken liessen sich die Schweizer in der Folge vermehrt in die Defensive drängen. Nordirland bekundete aber Mühe, zu klaren Chancen zu kommen. Insgesamt sei es ein schwieriges Spiel mit vielen langen Bällen gewesen, so Rodriguez gegenüber der SDA weiter. „Das wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Nun müssen sie in Basel mehr kommen und aufmachen. Und wir müssen den 'Sack' zumachen."

Schweiz dominierte das Spiel

Schon zum Ende der ersten Halbzeit war klar, dass die Nati den Gegner fest im Griff hatte. Die Schweiz hatte das Spielgeschehen über weite Strecken unter Kontrolle und kam immer wieder zu Chancen. Diese wurden meist über Flanken von den Flügeln kreiert. Am gefährlichsten wurde es beim Abschluss von Seferovic, den McGovern stark parierte. 

Nordirland startete zwar euphorisch in die Partie, zog sich dann aber immer mehr zurück. Gefährlich wurde es nur bei Kontern oder Standard-Situationen. Die Schweiz hatte das Heimteam aber grösstenteils in Griff. 

Das Rückspiel gegen Nordirland findet am Sonntag im St. Jakobspark in Basel statt.

 

Andere Barrage-Hinspiele vom Donnerstagabend:

  • Kroatien - Griechenland (4:1)

Audiofiles

  1. Reaktionen der Spieler auf den Sieg gegen Nordirland. Audio: David Nadig

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