Während Armeedienst: Hanfzigaretten verboten

Armeechef stützt sich auf Empfehlungen des BAG

Armee verbietet Hanfzigaretten während des Dienstes

Aus Sicherheitsgründen! Die Armee verbietet Hanfzigaretten während des Dienstes – obschon diese legal sind. Das Verbot erfolgte bereits im Juni, schreibt der Tagesanzeiger. Grund seien Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit gewesen.

"Der Duft einer Hanzfigarette lässt sich nicht von einem Joint unterscheiden". Für Kader wird es schwierig, zwischen Konsum von legalem CBD und illegalem THC zu unterscheiden", das habe ein Bataillonskommandant in der Zeitschrift "Schweizer Soldat" gesagt, so der Tagesanzeiger. Auf diese Problematik habe die Armee reagiert. In einer Weisung vom Juni habe Armeechef Philippe Rebord verfügt, dass der Konsum und Besitz von legalen Hanfprodukten während der Arbeits- und Ruhezeiten aus Sicherheitesgründen verboten wird. Widerhandlungen würden als Nichtbefolgung von Dienstvorschriften geahndet. Im Ausgang und im Urlaub sei der Konsum zulässig. Damit würden legale Hanfprodukte in der Armee quasi mit Alkohol gleichgestellt. 

Empfehlung des BAG
Der Armeechef habe sich auf Empfehlungen des BAG gestützt. Darin steht, dass vom Fahren (in der Armee sind viele Fahrzeuge im Einsatz) unter Einfluss von CBD-Produkten abgeraten werde, da der gesetzliche Grenzwert für THC von 1,5 Mikrogramm THC pro Liter Blut schnell überschritten werden könne. 

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