Pilatus Flugzeugwerke ausgezeichnet

Vorbildliche Berufsbildung und Begleitung von jungen Talenten

Pilatus-Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk (Mitte) freut sich mit Christian Fiechter (links) von der Hans Huber Stiftung und mit Christian Wasserfallen (rechts) von der Stiftung FH Schweiz über den Nationalen Bildungspreis. Automatiker Dominik Stocker (links) und Polymechaniker Mika von Arx leisten schon als Lernende Präzisionsarbeit im Flugzeugbau und werden von Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk motiviert

Der Nationale Bildungspreis 2017 geht an den Flugzeughersteller Pilatus in Stans für die vorbildliche Berufsbildung und Begleitung von Jugendlichen beim Karrierestart. Der Preis ist mit 20‘000 Franken dotiert.

Die Pilatus Flugzeugwerke AG wurden am Dienstagabend in Basel mit dem zweiten Nationalen Bildungspreis ausgezeichnet. Das Unternehmen aus Stans im Kanton Nidwalden habe durch sein vorbildliches Ausbildungskonzept und dessen erfolgreiche Umsetzung beeindruckt, erklärte Christian Fiechter, Präsident der Hans Huber Stiftung, den Entscheid. Schliesslich werde es immer schwieriger, Lehrstellen mit gut geeigneten Jugendlichen zu besetzen oder hoch qualifizierte Fachkräfte zu finden.

Auch Rainer Kirchhofer, Geschäftsführer der Stiftung FH Schweiz, hatte den Flugzeughersteller schon länger auf dem Radar, weil ihm die «beachtlichen Investitionen in die Ausbildungsarbeit, die eindrückliche Unternehmenskultur mit hoher Mitarbeitereinbindung und die jahrelang guten Leistungen der Lernenden» aufgefallen sind.

Viel Lob nach Stans

Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident der Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans, nahm den zweiten Nationalen Bildungspreis stellvertretend für sein Aus- und Weiterbildungsteam von Nationalrat Christian Wasserfallen, Präsident der Stiftung FH SCHWEIZ, entgegen. Wasserfallen bezeichnete Schwenk in seiner Laudatio als «Patron alter Schule», der bereit sei, Verantwortung zu übertragen und deshalb Nachwuchskräfte gezielt fördere.

Das Unternehmen spüre den Fachkräftemangel nicht, weil es seit Jahren «viel Know-how, Geld und Herzblut in die Berufsbildung und die Weiterbildung der Mitarbeitenden investiere». Die Lehrstellen seien begehrt: Die Lernenden in Stans kämen aus der ganzen Schweiz, sagte Wasserfallen. Ob Hilfs- und Fachkraft oder ob hochqualifizierte Kapazität – Pilatus begleite die Mitarbeitenden von der Grundbildung bis zur Fachhochschule mit dem Ziel, Meisterleistungen zu vollbringen.

In Partnerschaft mit der Stiftung FH Schweiz vergibt die Hans Huber Stiftung den nationalen Preis jährlich an ein national tätiges Unternehmen, «das sich durch eine exzellente Berufsbildung auszeichnet und sich langjährig, nachhaltig sowie mit grosser Breitenwirkung für die Förderung der dualen Grundbildung einsetzt».

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