Unfall vorgetäuscht für schulfrei

Damit er nicht in die Schule muss erfand ein Knabe einen Unfall

Damit ein 11-jähriger Knabe nicht zur Schule muss, hat er einen Unfall erfunden.

Ein 11-jähriger Junge gab an, am 18. Oktober 2017 in Sursee von einem Auto angefahren worden zu sein. Die Luzerner Polizei startete einen Zeugenaufruf. Ermittlungen haben nun ergeben, dass der Unfall nie stattgefunden hat und vorgetäuscht war.
 
Am Mittwoch, 18. Oktober 2017, wurde der Polizei gemeldet, dass es an der Centralstrasse in Sursee eine Unfall gab zwischen einem Radfahrer und einem Auto. Die unbekannte Autofahrerin habe sich von der Unfallstelle entfernt, ohne ihre Angaben zu hinterlassen. Der 11-jährige Knabe wurde damals vom Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
 
Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass der Unfall von dem Jungen vorgetäuscht worden war und nie stattgefunden hat. Als Motiv gab der 11-jährige Knabe an, dass er keine Lust gehabt habe, in die Schule zu gehen.
 
Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern.

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