Zentralschweiz: Polizei warnt vor Betrügern

Zahlungsaufforderungen von angeblichen Chefs per E-Mail

Internet-Kriminalität (Symbolbild)

In den vergangenen Wochen wurden den Zentralschweizer Polizeikorps über ein Dutzend Fälle von sogenanntem Chefbetrug gemeldet. Die Polizei ruft die Mitarbeitenden insbesondere von kleinen und mittleren Betrieben zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.

Ein Mitarbeiter der Buchhaltung einer Firma erhält ein E-Mail von der Adresse seines Chefs, in der dieser ihn bittet, eine Zahlung an eine bestimmte Adresse sofort auszulösen. Nur ist der Absender nicht wirklich sein Vorgesetzter, sondern ein Betrüger, der in seinem E-Mail die Adresse des Firmenchefs anzeigen lässt.

Solche Betrugsversuche, alles Fälle von sogenanntem «Chefbetrug», sind in den vergangenen Wochen mehr als ein Dutzend Mal gemeldet worden, heisst es in der Medienmitteilung der Zentralschweizer Polizeikorps vom Dienstag.

In einem Fall im Kanton Schwyz habe die Täterschaft so mehrere zehntausend Franken ergaunert. Bei möglichen Fällen von sogenanntem Chefbetrug müsse man vorsichtig sein. Eine Verifizierung des Absenders sei in diesen Fällen absolute Pflicht. Im Zweifelsfall solle man den Vorgesetzten direkt kontaktieren. Sollte es sich um einen Betrugsversuch handeln, ist dieser umgehend der Polizei zu melden.

Audiofiles

  1. Zentralschweiz: Polizei warnt vor Zahlungsaufforderungen von angeblichen Chefs . Audio: David von Moos

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