Luzern: Ab 2018 gilt Laptop-Pflicht für Lernende

Die Kosten dafür sollen sie selber tragen

Ein Elektroniker-Lehrling bei der Arbeit. (Archivbild)

Wer im kommenden Sommer im Kanton Luzern mit einer Lehre beginnt, der muss einen eigenen Laptop haben. Mit dieser Laptop-Pflicht will der Kanton die Informatik-Kompetenzen fördern. Diskussionen gibt es aber bei der Frage danach, wer die Kosten übernimmt.

Um die Lernenden besser auf die Digitalisierung einzustellen, hat der Kanton Luzern 2014 das Projekt «Pegasus» ins Leben gerufen. Unteranderem wurde dabei Gymnasien und Berufsschulen mit WLAN ausgestattet. Im Rahmen des gleichen Projekts werden für die Lernenden, welche im Sommer 2018 mit ihrer Ausbildung beginnen, eigene Laptops zur Pflicht.

Die Kosten für die Geräte müssen die Lernenden selbst tragen. Der Kanton empfiehlt den Lehrbetrieben jedoch, sich an den Kosten zu beteiligen. Die Verbände hinter den Lehrbetrieben kritisieren diese Empfehlung jedoch, berichtet die Luzerner Zeitung.

Bereits genügend Kosten für Betriebe

In den vergangenen Jahren seien bereits zahlreiche Kosten auf die Lehrbetriebe abgewälzt worden, kritisiert etwa der Gewerbeverband. Sich nun auch noch an den Kosten für die Laptops zu beteiligen käme deshalb für viele Betriebe nicht in Frage. Wenn, dann sollten die Schulen sich daran beteiligen. Der Kanton rechnet je nach Beruf der gelernt wird mit Laptop-Kosten zwischen 300 und 700 Franken.

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